Seit 600 Jahren leben Sinti und Roma in Schwaben. Die von dem Regionalverband Deutscher Sinti und Roma Schwaben e.V. und der Bezirksheimatpflege erarbeitete Ausstellung zeigt die wechselhafte Geschichte der Minderheit in der Region von Ausgrenzung, Verfolgung, Neugierde und Selbstermächtigung. Eine Ergänzung durch das Stadtarchiv Donauwörth beleuchtet die lokale Situation. Die Ausstellung befindet sich in der Volkshochschule Donauwörth im Spindeltal 5 in Donauwörth und ist zu den regulären Öffnungszeiten der Vhs vom 26. Januar bis 25. Februar zu besichtigen. Der Besuch der Ausstellung ist kostenfrei.
Ihre Spuren sind heute noch in Donauwörth und in Nordschwaben sichtbar: die des Deutschen Ritterordens. Wie auch die anderen geistlichen Ritterorden des Mittelalters wurden die Mönchskrieger einst im Verlauf der Kreuzzüge geründet: konkret während der 3. bewaffneten Pilgerfahrt ins Heilige Land – im Jahre 1189/90 in Akkon. Stark gefördert vom römisch-deutschen Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen entwickelten sich die Kämpfer mit dem schwarzen Kreuz auf Schild und Kleidung zum dritten der drei großen Ritterorden jener Zeit – neben den Templern und den Johannitern. Nach dem Verlust Palästinas und Syriens sowie einem kurzzeitigen Wirken in Ungarn/Siebenbürgen erklärten die Deutschherren die Schwertmission im Baltikum, die Bekehrung der noch heidnischen Völker, zu ihrem obersten Ziel. An der Ostsee trafen sie auf die dort bereits wirkenden Schwertbrüder und den Orden von Dobrin. Diese gliederten sie in ihren Verbund ein. Die blutigen Eroberungen mündeten letztlich in die Gründung eines eigenen Staates, der bis ins 16. Jahrhundert existierte. Er bestand jedoch im Heiligen Römischen Reich mit erheblichem Grundbesitz, vor allem in Süddeutschland und Österreich, bis zur Säkularisation 1806 fort.
Dieser Kurs befähigt Sie, Stammbäume und Ahnentafeln anzufertigen, mit altem Schriftgut richtig umzugehen, in Pfarrämtern und Archiven an die richtigen Informationen zu kommen. Kursort: entweder Grundschule Tapfheim oder Mittelschule Bäumenheim. Wird kurz vor Kursbeginn mitgeteilt. Bitte mitbringen: Schreibzeug.
Dieser Kurs befähigt Sie, Stammbäume und Ahnentafeln anzufertigen, mit altem Schriftgut richtig umzugehen, in Pfarrämtern und Archiven an die richtigen Informationen zu kommen. Kursort: entweder Grundschule Tapfheim oder Mittelschule Bäumenheim. Wird kurz vor Kursbeginn mitgeteilt. Bitte mitbringen: Schreibzeug.
Die Ausstellung beleuchtet die Geschichte und Gegenwart der schwäbischen Sinti und Roma. In einer begleitenden Präsentation geben Marcella Herzenberger und Thomas Höhne Einblicke in das Leben, die Diskriminierung und den langen Weg zur Aufarbeitung und Anerkennung der Sinti und Roma. Ein Abend des Erinnerns, Verstehens und des gemeinsamen Dialogs.
Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Leitbild umweltpolitischer Überlegungen auf allen politischen Ebenen und gilt als Schlüssel, um globale Problemlagen – den Klimawandel, Armut und den steigenden Ressourcenverbrauch – zu bewältigen. Bei der Umsetzung von Nachhaltigkeit wird Kommunen eine zentrale Rolle zugeschrieben. Doch wie griffen Kommunen in der Vergangenheit das Leitbild »lokal« auf? Wie fügte sich das Nachhaltigkeitsengagement in bereits bestehendes Engagement im Umweltbereich ein? Anhand der Diskussionen um Umwelt- und Nachhaltigkeitsengagement in Donauwörth und fünf weiteren bayerischen Kommunen gehen wir im Rahmen des Vortrags diesen Fragen nach. Vortrag des Stadtarchivs in Kooperation mit der Vhs Donauwörth.
An einem Abend im Wemdinger Archiv erfahren Interessierte, wie die Arbeit in Archiven gelingt. Die Geschichte unseres Heimatortes steckt voller Geheimnisse. Wer sie erforschen möchte, findet in Archiven spannende historische Quellen, wie z.B. im Wemdinger Stadtarchiv. Willi Proschek zeigt Ihnen die Arbeit mit historischen Quellen, wie z.B. Dokumenten, Briefen und Fotografien. Lassen Sie sich von einem kurzweiligen Vortrag überraschen. Anmeldung erforderlich.
Vor 300 Jahren veröffentlichte der irische Schriftsteller Jonathan Swift den Roman „Gullivers Reisen“. Der europaweit bekannteste Roman-Teil ist wohl jener im Land Liliput. Doch ist das Original mehr als nur eine amüsante Reisegeschichte. Es ist vor allem ein satirisches, sozialkritisches und in Teilen sprachtheoretisches Werk. Dies zeigen Literaturwissenschaftlerin Bea Klüsener und Sprachwissenschaftler Joachim Grzega.
Zum Verhältnis der Stadt Donauwörth zur Reichspflege Wörth. Im 12. Jahrhundert entsteht die Vogtei Werd, in der Donauwörth als Zentrum von Verwaltung und Wirtschaft eine zentrale Rolle spielt. Zugleich strebte die Stadt nach einer eigenständigen Verwaltung, die letztendlich mit dem Status einer Reichsstadt erreicht wurde. Die Vogtei entwickelt sich in der gleichen Zeit zur Reichspflege Wörth. Schon aufgrund der räumlichen Nähe und der rechtlichen Verbundenheit strebte die Stadt immer wieder die Kontrolle beziehungsweise den Besitz der Reichspflege an. Bedingt durch die wittelsbachischen Ansprüche war jedoch sowohl der Status einer Reichsstadt als auch die Zugehörigkeit der ländlichen Gebiete der Reichspflege stark umstritten. Es zeigte sich dabei die starke Abhängigkeit von anderen Akteuren bei der Durchsetzung der eigenen Rechtsposition, die schlussendlich im Verlust des Reichsstadtstatuses und der Gebiete der Reichspflege münden. Vortrag des Stadtarchivs in Kooperation mit der Vhs Donauwörth.
Der Vortrag beleuchtet die USA aus sprachgeschichtlicher Sicht: 1. den Umgang der USA mit Einheimischensprachen und Zuwanderersprachen; 2. die Entwicklung eines eigenen amerikanischen Englischen hin zur weltweiten Englisch-Modellvarietät; 3. Wörter und Wendungen, die etwas über das Selbstverständnis der USA verraten.