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Kursleitungungen

Soldner, Paul

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1201 Die Ära der Landsknechte – warum sie siegten und letztlich doch scheiterten
Do. 12.11.2026 18:30
Donauwörth

Ihre Spuren sind heute noch in Donauwörth und in Nordschwaben sichtbar: die des Deutschen Ritterordens. Wie auch die anderen geistlichen Ritterorden des Mittelalters wurden die Mönchskrieger einst im Verlauf der Kreuzzüge gegründet: konkret während der 3. bewaffneten Pilgerfahrt ins Heilige Land – im Jahre 1189/90 in Akkon. Stark gefördert vom römisch-deutschen Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen entwickelten sich die Kämpfer mit dem schwarzen Kreuz auf Schild und Kleidung zum dritten der drei großen Ritterorden jener Zeit – neben den Templern und den Johannitern. Nach dem Verlust Palästinas und Syriens sowie einem kurzzeitigen Wirken in Ungarn/Siebenbürgen erklärten die Deutschherren die Schwertmission im Baltikum, die Bekehrung der noch heidnischen Völker, zu ihrem obersten Ziel. An der Ostsee trafen sie auf die dort bereits wirkenden Schwertbrüder und den Orden von Dobrin. Diese gliederten sie in ihren Verbund ein. Die blutigen Eroberungen mündeten letztlich in die Gründung eines eigenen Staates, der bis ins 16. Jahrhundert existierte. Er bestand jedoch im Heiligen Römischen Reich mit erheblichem Grundbesitz, vor allem in Süddeutschland und Österreich, bis zur Säkularisation 1806 fort.

Kursnummer 1201
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Gebühr: 12,00
Kursleitung: Paul Soldner
1202 Johann Michael Gschray: Vom Knecht zum Generalmajor und dem tiefen Fall
Do. 04.02.2027 18:30
Donauwörth

Er war einer jener typischen Glückritter des 18. Jahrhunderts: Johann Michael Gschray. 1701 in einfachen Verhältnissen in Monheim geboren, war er bar jeglicher Moral, wechselte zum eigenen Vorteil bedenkenlos Herren und Fronten. Gschray begann zunächst u.a. als Gefängniswärter, kommandierte dann während des Österreichischen Erbfolgekrieges (1740-17498) ein Freikorps. In Bayern stieg er zum Oberstleutnant auf. In Frankreich zum Oberst avanciert, in Preußen zum Generalmajor befördert, spätestens jetzt, wenn nicht schon früher in Frankreich, wurde Gschray geadelt. Im Preußendienst mit Grundbesitz wirtschaftlich abgesichert, verstarb er aber durch eigene Schuld als Almosenempfänger 1763, wohl eher aber 1765 in Wemding. Ein Mann, der kaum lesen und schreiben, aber umso besser saufen, trefflich reiten und zielsicher schießen konnte..

Kursnummer 1202
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Gebühr: 12,00
Kursleitung: Paul Soldner
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12.09.26 00:50:41