Vor 300 Jahren veröffentlichte der irische Schriftsteller Jonathan Swift den Roman „Gullivers Reisen“. Der europaweit bekannteste Roman-Teil ist wohl jener im Land Liliput. Doch ist das Original mehr als nur eine amüsante Reisegeschichte. Es ist vor allem ein satirisches, sozialkritisches und in Teilen sprachtheoretisches Werk. Dies zeigen Literaturwissenschaftlerin Bea Klüsener und Sprachwissenschaftler Joachim Grzega.
Zum Verhältnis der Stadt Donauwörth zur Reichspflege Wörth. Im 12. Jahrhundert entsteht die Vogtei Werd, in der Donauwörth als Zentrum von Verwaltung und Wirtschaft eine zentrale Rolle spielt. Zugleich strebte die Stadt nach einer eigenständigen Verwaltung, die letztendlich mit dem Status einer Reichsstadt erreicht wurde. Die Vogtei entwickelt sich in der gleichen Zeit zur Reichspflege Wörth. Schon aufgrund der räumlichen Nähe und der rechtlichen Verbundenheit strebte die Stadt immer wieder die Kontrolle beziehungsweise den Besitz der Reichspflege an. Bedingt durch die wittelsbachischen Ansprüche war jedoch sowohl der Status einer Reichsstadt als auch die Zugehörigkeit der ländlichen Gebiete der Reichspflege stark umstritten. Es zeigte sich dabei die starke Abhängigkeit von anderen Akteuren bei der Durchsetzung der eigenen Rechtsposition, die schlussendlich im Verlust des Reichsstadtstatuses und der Gebiete der Reichspflege münden. Vortrag des Stadtarchivs in Kooperation mit der Vhs Donauwörth.
Der Vortrag beleuchtet die USA aus sprachgeschichtlicher Sicht: 1. den Umgang der USA mit Einheimischensprachen und Zuwanderersprachen; 2. die Entwicklung eines eigenen amerikanischen Englischen hin zur weltweiten Englisch-Modellvarietät; 3. Wörter und Wendungen, die etwas über das Selbstverständnis der USA verraten.