Kurse nach Themen
Dieser Kurs befähigt Sie, Stammbäume und Ahnentafeln anzufertigen, mit altem Schriftgut richtig umzugehen, in Pfarrämtern und Archiven an die richtigen Informationen zu kommen. Kursort: Grundschule Tapfheim. Bitte mitbringen: Schreibzeug.
Für Sigmund Freud waren sämtliche religiösen Vorstellungen lediglich Illusionen, was zwar nicht gleichbedeutend mit Irrtümern sei; doch lägen bei allen Illusionen eben nur Wunschvorstellungen im Hintergrund. Diese These Freuds darf man von religiöser Seite nicht einfach als „böswillige Unterstellung" abtun – man muss sie ernstnehmen. Steht nicht tatsächlich hinter vielen religiösen Vorstellungen vor allem Wunschdenken? Diese Frage gilt es kritisch zu untersuchen. Stehen hinter dem christlichen Glaubensbekenntnis reine Illusionen? War das Konzil von Nizäa im Jahr 325, auf dem das Verhältnis von Gottheit und Menschheit in Christus dogmatisch formuliert wurde, von bloßem Wunschdenken bestimmt? Und wie sieht es wohl im 19. Jahrhundert aus, als die katholische Kirche 1870 die Unfehlbarkeit des Papstes in Glaubensfragen zum Dogma erklärte? Um diese Problematik und weitere Herausforderungen des Glaubens, z.B. in der Religionskritik von Karl Marx und Friedrich Nietzsche, aber auch um aktuelle Entwicklungen in den christlichen Konfessionen soll es in diesem Semester gehen. Es sind lebhafte Diskussionen erwünscht. Auch neue Interessenten sind herzlich willkommen.
Der Rieskrater zählt heute zu den bedeutendsten und am besten erforschten Einschlagkratern der Erde und bildet die geologische Grundlage für den UNESCO Global Geopark Ries. Doch die Spuren dieses außergewöhnlichen Naturereignisses reichen weit über den eigentlichen Kraterrand – bis nach Donauwörth und sogar darüber hinaus. In seinem Vortrag beleuchtet der Geopark-Geologe Fabian Weiß die besondere geologische Stellung Donauwörths als südliche Grenze des Geoparks. Der Vortrag lädt dazu ein, die Landschaft mit neuen Augen zu betrachten und die außergewöhnliche geologische Geschichte Donauwörths und des Rieskraters zu entdecken. Kooperation mit der Stadt Donauwörth innerhalb der Donauwörther Kulturtage.
In der Region Kesseltal und südlicher Riesrand befinden sich eine Reihe archäologischer Denkmale, die ein interessierter Laie oft nicht gleich erkennen kann. Der Start ist in Riedlingen und führt zu einem römischen Grabstein, hochmittealterlichen Burgställen und Burgen in der Gegend um Fronhofen, einer steinzeitlichen Höhle, Grabhügeln und einer römischen Badeanlage, auf den Bock in Harburg, wo eine Reihe vorgeschichtlicher und römischer Straßenzüge vom Wörnitztal ins Ries führt. Die Tour endet auf dem hochmittelalterlichen Turmhügel bei Riedlingen. Eine Woche vor der Wanderung erhält jeder Teilnehmer ausführliche Informationen. Geben Sie bitte bei Ihrer Anmeldung unbedingt Ihre Mailadresse und Tel.Nr. an. Treffpunkt ist der Parkplatz am Naherholungsgebiet in Riedlingen. Bitte wetterangepasste Kleidung, feste Wanderschuhe, Rucksack und Brotzeit mitnehmen. Wir bilden Fahrgemeinschaften.
„Märchenkönig“, „Mondkönig“, „Dulderkönig“ und „König Lohengrin“ sind Begriffe, mit denen König Ludwig II. in der Schönen Literatur bezeichnet wurde. Keine Gestalt der bayerischen Geschichte schaffte es, die Gemüter so nachhaltig zu beschäftigen wie dieser König. Zahlreiche Dichter haben sich mit dem Mythos des Königs befasst und neue Aspekte beigetragen. Der Referent bringt Beispiele aus Lyrik, Epik und Dramatik, von Frank Wedekind über Thomas und Klaus Mann bis Wolf Wondratschek.
Menschen, die gegen Bezahlung in den Krieg ziehen und töten, gibt es schon seit der Antike – bei den Ägyptern ebenso wie bei den Griechen oder Römern. Eine besondere Gattung dieser Söldner genannten Kämpfer entwickelte sich im ausgehenden Spätmittelalter bzw. der frühen Neuzeit: die sog. Landsknechte. Unter der Herrschaft von Kaiser Maximilian I. (1459-1519) entstand ein neues Kriegsvolk, eine Fußtruppe, nach dem Vorbild der Schweizer Reisläufer: geworben, entlohnt, organisiert in Fähnlein, diszipliniert durch Ordnung – und getragen von Gewalt, Eigendynamik und permanenter Unsicherheit. Die Schlacht von Pavia 1525 stellt dabei einen Höhepunkt ihrer Ära dar – zeigt aber auch die Bruchstellen eines Systems, das von der Anpassung lebte und letztlich daran zerbrach. ACHTUNG: NEUES DATUM GEGENÜBER PROGRAMMHEFT
Er war einer jener typischen Glückritter des 18. Jahrhunderts: Johann Michael Gschray. 1701 in einfachen Verhältnissen in Monheim geboren, war er bar jeglicher Moral, wechselte zum eigenen Vorteil bedenkenlos Herren und Fronten. Gschray begann zunächst u.a. als Gefängniswärter, kommandierte dann während des Österreichischen Erbfolgekrieges (1740-17498) ein Freikorps. In Bayern stieg er zum Oberstleutnant auf. In Frankreich zum Oberst avanciert, in Preußen zum Generalmajor befördert, spätestens jetzt, wenn nicht schon früher in Frankreich, wurde Gschray geadelt. Im Preußendienst mit Grundbesitz wirtschaftlich abgesichert, verstarb er aber durch eigene Schuld als Almosenempfänger 1763, wohl eher aber 1765 in Wemding. Ein Mann, der kaum lesen und schreiben, aber umso besser saufen, trefflich reiten und zielsicher schießen konnte..
Der Vortrag führt ein in die vielfach unbekannte qur`anische Erzählung über Maria und Jesus. Er schildert die Abstammung Marias, die Verkündigung der Empfängnis und die Geburt Jesu. Maria und Jesus nehmen im Qur`an eine ausgeprägte Stellung ein. Maria ist die einzige Frau, die namentlich erwähnt wird. Die Sure 19 trägt ihren Namen. Jesus gilt als Prophet, Messias und "Wort Gottes", dessen jungfräuliche Geburt bestätigt wird und dessen Botschaft vom Heiligen Geist gestärkt wurde. Maria und Jesus genießen im Glaubensleben der Muslime eine große Wertschätzung. Im Vortrag werden die Gemeinsamkeiten, aber auch das Trennende herausgearbeitet mit dem Ziel die jeweils andere religiöse Überzeugung kennenzulernen. Eine Kooperation mit dem Mehrgenerationenhaus.