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Heimatgeschichte

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1203 20 Jahre Nationaler Geopark Ries „Donauwörth – Südliche Grenze des UNESCO Global Geoparks Ries"
Di. 20.10.2026 18:00
Donauwörth

Der Rieskrater zählt heute zu den bedeutendsten und am besten erforschten Einschlagkratern der Erde und bildet die geologische Grundlage für den UNESCO Global Geopark Ries. Doch die Spuren dieses außergewöhnlichen Naturereignisses reichen weit über den eigentlichen Kraterrand – bis nach Donauwörth und sogar darüber hinaus. In seinem Vortrag beleuchtet der Geopark-Geologe Fabian Weiß die besondere geologische Stellung Donauwörths als südliche Grenze des Geoparks. Der Vortrag lädt dazu ein, die Landschaft mit neuen Augen zu betrachten und die außergewöhnliche geologische Geschichte Donauwörths und des Rieskraters zu entdecken. Kooperation mit der Stadt Donauwörth innerhalb der Donauwörther Kulturtage.

Kursnummer 1203
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Gebühr: kostenlos
1200 Archäologische Wanderung: Region Kesseltal und südl. Riesrand
Sa. 24.10.2026 09:30

In der Region Donauwörth, Mertingen und Blankenburg befinden sich eine Reihe von archäologischen Denkmalen, die ein interessierter Laie oft nicht erkennen kann. Der Start ist in Donauwörth/Nordheim am Beginn/Ende der Römerstraße Via Claudia Augusta, weiter zur Mertinger Kirche (Gedenktafel zu den Napoleonischen Kriegen), weiter zum Kastell Burghöfe/Submuntorium und zu einem gut erhaltenen Stück Römerstraße bei Druisheim, vorbei an Grabhügelfeldern im Mertinger Forst und bei Allmannshofen sowie Richtung Blankenburg zu einem berührenden Archäologischen Fund in einem jungsteinzeitlichen Grab und zum Burgstall Blankenburg. Der Rückweg führt zum Galgen bei Mertingen (Galgenarchäologie). Vor der Wanderung erhält jeder Teilnehmer ausführliche Informationen. Geben Sie bitte bei der Anmeldung unbedingt Ihre Mailadresse und Telefonnummer an. Treffpunkt Nordheim Baywa gegenüber Sport Schneller.

Kursnummer 1200
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Gebühr: 25,00
1201 Die Ära der Landsknechte – warum sie siegten und letztlich doch scheiterten
Do. 12.11.2026 18:30
Donauwörth

Ihre Spuren sind heute noch in Donauwörth und in Nordschwaben sichtbar: die des Deutschen Ritterordens. Wie auch die anderen geistlichen Ritterorden des Mittelalters wurden die Mönchskrieger einst im Verlauf der Kreuzzüge gegründet: konkret während der 3. bewaffneten Pilgerfahrt ins Heilige Land – im Jahre 1189/90 in Akkon. Stark gefördert vom römisch-deutschen Kaiser Friedrich II. von Hohenstaufen entwickelten sich die Kämpfer mit dem schwarzen Kreuz auf Schild und Kleidung zum dritten der drei großen Ritterorden jener Zeit – neben den Templern und den Johannitern. Nach dem Verlust Palästinas und Syriens sowie einem kurzzeitigen Wirken in Ungarn/Siebenbürgen erklärten die Deutschherren die Schwertmission im Baltikum, die Bekehrung der noch heidnischen Völker, zu ihrem obersten Ziel. An der Ostsee trafen sie auf die dort bereits wirkenden Schwertbrüder und den Orden von Dobrin. Diese gliederten sie in ihren Verbund ein. Die blutigen Eroberungen mündeten letztlich in die Gründung eines eigenen Staates, der bis ins 16. Jahrhundert existierte. Er bestand jedoch im Heiligen Römischen Reich mit erheblichem Grundbesitz, vor allem in Süddeutschland und Österreich, bis zur Säkularisation 1806 fort.

Kursnummer 1201
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Gebühr: 12,00
1202 Johann Michael Gschray: Vom Knecht zum Generalmajor und dem tiefen Fall
Do. 04.02.2027 18:30
Donauwörth

Er war einer jener typischen Glückritter des 18. Jahrhunderts: Johann Michael Gschray. 1701 in einfachen Verhältnissen in Monheim geboren, war er bar jeglicher Moral, wechselte zum eigenen Vorteil bedenkenlos Herren und Fronten. Gschray begann zunächst u.a. als Gefängniswärter, kommandierte dann während des Österreichischen Erbfolgekrieges (1740-17498) ein Freikorps. In Bayern stieg er zum Oberstleutnant auf. In Frankreich zum Oberst avanciert, in Preußen zum Generalmajor befördert, spätestens jetzt, wenn nicht schon früher in Frankreich, wurde Gschray geadelt. Im Preußendienst mit Grundbesitz wirtschaftlich abgesichert, verstarb er aber durch eigene Schuld als Almosenempfänger 1763, wohl eher aber 1765 in Wemding. Ein Mann, der kaum lesen und schreiben, aber umso besser saufen, trefflich reiten und zielsicher schießen konnte..

Kursnummer 1202
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Gebühr: 12,00
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12.09.26 01:16:25