Byzanz - das vergessene Reich am Bosporus und Beschützer Europas

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Es wurde jahrzehntelang als Stiefkind der europäischen Geschichte behandelt: das oströmische später byzantinisch bezeichnete Reich, dessen Grundstein einst Kaiser Konstantin im Jahre 330 n. Chr. am Bosporus gelegt hatte. Doch mehr und mehr setzt sich die Erkenntnis durch, dass es die moderne westliche Welt, die sich von Europa aus entwickelte, nicht geben würde, wenn es nicht durch das Geschehen und die Taten weiter im Osten, in Byzanz/Konstantinopel, abschirmt worden wäre, wie dies die Historikern Judith Herrin betonte. In den elfhundert Jahren der byzantinischen Geschichte wurden nicht nur 90 Kaiser und etwa 125 Patriarchen gezählt. Sondern das Reich behauptete sich gegen Hunnen, Germanen, Awaren, Slawen, Kiewer Rus (sie gründeten das russische Großreich) oder Bulgaren, ehe ihm die sog. und ebenfalls christlichen „Lateiner“ im Zuge des 4. Kreuzzuges einen Stoß versetzten, von dem sich das griechisch-orthodoxe Kaiserreich nicht wirklich mehr erholte. Die Metropole am „Goldenen Horn“ leistete mehrfach den Eroberungsgelüsten der arabisch-islamischen Heere zu Land und zu Wasser erfolgreich Widerstand, ehe sie als nunmehr zu einem Stadtstaat geschrumpftem Territorium den Türken (Osmanen) unterlag. All dies soll und kann nur schlaglichtartig dargestellt werden unter Berücksichtigung militärischer und religiöser Aspekte…

Termin: 1x Dienstag, 26.03.2019, 19:00-20:30 Uhr
Preis: € 15,00
Ort: FBE/VHS-Haus, Raum 3
Referent: Paul Soldner, Journalist

Journalist Paul Soldner Hauptdozent


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