Die letzten Römer waren Germanen: Archäologie der Völkerwanderungszeit

zurück



Während die Herrschaft im Osten des römischen Imperiums bis zur osmanischen Eroberung Konstantinopels im Jahr 1453 andauerte, verlor Rom nach und nach die Kontrolle über den Westen und die reichen Provinzen in Gallien, Germanien und Britannien. Andauernde Kämpfe im Innern und Kriege an den Grenzen schwächten die Armee, so dass das Interesse am Militärdienst im 4. und 5. Jahrhundert sank. Immer mehr Barbaren mussten in die Armee aufgenommen werden, um die ausgebluteten Garnisonen aufzufüllen. Dazu wurden Stammesverbände aus dem Norden und Osten Germaniens an Rhein und Donau angesiedelt und als Söldner zum Dienst in den Grenzkastellen verpflichtet.
In den letzten Jahrzehnten sind Siedlungen und Gräber dieser germanischen Verbündeten auch in Raetien ausgegraben worden. Die Archäologie vermittelt uns ein gutes Bild vom Aussehen und der Lebensweise dieser Krieger und ihrer Familien.
Solange Soldzahlungen regelmäßig kamen, blieb der Grenzschutz trotz zahlreicher Einfälle bis nach Italien, Gallien und Spanien stabil. Doch immer mehr Germanen überrannten die Grenzen und ließen sich auf reichsrömischem Boden nieder; die Altertumswissenschaft spricht von einer Phase der „germanischen Landnahme“. Bald kapitulierten auch die ostgotischen Nachfolger des römischen Kaisertums in Ravenna vor der Übermacht.
Termin: 1 x Dienstag, 19.03. 2019, 19:00-20:30Uhr
Preis: € 15.00
Ort: FBE/VHS-Haus, Raum 3
Referent: Prof. Dr. Wolfgang Czysz [Tschech], Archäologe

Archäologe Prof. Dr. Wolfgang Czysz [Tschech] Hauptdozent


nach oben
 

Volkshochschule Donauwörth

Spindeltal 5
86609 Donauwörth

E-Mail & Internet

E-Mail Senden
Kontaktformular

Telefon & Fax

Tel: 0906 - 80 70
Fax: 0906 - 999 86 67

Kontakt & Anfahrt

Anfahrt
Öffnungszeiten

© 2019 Konzept, Gestaltung & Umsetzung: ITEM KG