Vhs und Yoga-Schule sind Partner

ao 14. Dezember 2014

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„Wenn wir nun unsere Energien bündeln, um für die Volkshochschule und für die Yogaschule - aber vor allem um für Sie als Teilnehmer/innen wirken zu dürfen, dann setzen wir gleichzeitig auf Innovation, sagte Vhs-Geschäftsführerin Gudrun Reißer beim Yoga-Fest im FBE/VHS-Haus im Spindeltal … oder wie sich Doris Marchadier ausdrückt: „Die Yogafamilie geht neue Wege und bleibt doch am gleichen Ort. Die Yogafamilie wird wachsen, alle Dozenten bleiben mit an Bord, zur gleichen Zeit, mit derselben Energie und mit frischen neuen Impulsen“. Der Kuratoriumsvorsitzende Oberbürgermeister Armin Neudert sprach von „einem ganz wichtigen neuen Baustein“, der durch diese Kooperation entstehe: „Das ist sicherlich alles andere als eine Eintagsfliege“. Und Vhs-Vorsitzender Paul Soldner würdige insbesondere „die beiden Powerfrauen“ Reißer und Marchadier.  => Zur Bildergalerie




Innovative Ideen und den Mut etwas Neues zu wagen – das war die Basis für den Gedanken an eine Kooperation zwischen der Vhs Donauwörth und der Yogaschule Donauwörth. Auf den Tag genau ein Jahr ist es her, so Vhs-Geschäftsführerin Gudrun Reißer, dass die Gründerin der Yogaschule, Doris Marchadier, ihres Zeichens Yogalehrerin und Physiotherapeutin, zusammen mit der Stadt Donauwörth, genauer gesagt mit Ulrike Steger und mit der Cityinitiative, hier vertreten durch Felix Späth, ein Yogafest im FBE/VHS-Haus durchführten. „Schon an jenem Tag haben Frau Marchadier und ich vereinbart, dass wir bei Gelegenheit mal über eine weitere Zusammenarbeit sprechen möchten“, blickte Reißer bei dem kleinen Festakt im Foyer des Hauses zurück.

Im Frühjahr dieses Jahres kam es dann zum Gespräch. Allerdings erst einmal mit einem ganz anderen Ziel: nämlich gemeinsam einen Ärztetag im Vhs-Haus zu veranstalten und – falls machbar – künftig einen jährlich stattfindenden Ärztetag zu gründen. Gesagt, getan. Gudrun Reißer: „Frau Marchadier kam dann eines Tages, nach einigen Sitzungsterminen, auf mich zu und überraschte mich mit einem Vorschlag – nämlich künftig zu fusionieren und weitere zukunftsfähige Projekte für die Yogaschule und für die Vhs zu initiieren.“ In weiteren Gesprächen mit dem Vorstand der Vhs und einem Beraterteam wurden binnen weniger Wochen die Weichen gestellt, mit dem Ziel, bereits zum 1. Januar 2015 die Yogakurse der Yogaschule unter dem Label der Vhs zu veröffentlichen, sprich mit dem bisherigen Jahresstart der Yogaschule gleichzuziehen.

Die zentralen Aufgaben der Gesundheits- und Umweltbildung an Volkshochschulen liegen in der Stärkung gesundheitlicher und ökologischer Ressourcen, gesundheitsförderlicher Lebensweisen und Lebensverhältnisse. Das ganzheitliche Konzept der von Doris Marchadier gründeten und bisher geleiteten Yogaschule, das auch ausgewogene Ernährung und die Gestaltung eines ausgewogenen und sinnvollen Lebensrhythmus einschließt, harmonisiert ideal mit den Zielen der Volkshochschulen.

Doris Marchadier: „Gesundheit wird bei der Vhs groß geschrieben. Und für das neu gegründete Gesundheitsforum gibt es den nährenden Boden, den man dafür braucht.“

Sichtbarer Ausdruck dieser Gemeinsamkeit war nun ein Yogatag in im FBE/VHS-Haus. Kostenlos besuchen konnte man einen Ashtanga-Workshop mit Heather und Flippo oder Bewegende Meditation oder Hormonyoga. Für alle Gäste gab es dann vor der Festakt kostenfreie Getränke und jede Menge verschiedenster Kuchen, Plätzchen und Obst.

In seiner Begrüßungsrede betonte Vhs-Vorsitzender Paul Soldner, dass laut aktuellen Daten des Robert Koch-Instituts immer mehr Menschen in Deutschland auf ihre Gesundheit achteten. Eine Erkenntnis aus den Erhebungen von 2003 und 2012. Oder anders gesagt: Weniger Nikotin und etwas weniger Alkohol, mehr Sport und auch etwas mehr Gemüse. Im Gegensatz zu den allgemein sinkenden Krankenständen haben nämlich die durch psychische Störungen bedingten Fehlzeiten zugenommen – und zwar deutlich stärker bei Männern als bei Frauen. Soldner: Gerade in unserer unglaublich hektischen Zeit ist daher die Entschleunigung, die Entspannung vom Alltagsstress für den städtischen Bauarbeiter genauso wichtig wie für den Manager. Gesund bleiben heißt auch „entspannen können“. Doch im Gegensatz zu den Frauen meint das sogenannte starke Geschlecht darauf verzichten zu können. Er hoffe, so der Vhs-Vorsitzende, dass hier bald ein Umdenkungsprozess in Gang kommt. Denn leider gelten Männer nachweisbar als „Vorsorgemuffel“.

Ein Kompliment machte OB Armin Neudert der Volkshochschule Donauwörth, denn die kommunale Seite sei „erfreut über die positive Entwicklung“ der Erwachsenenbildungseinrichtung. Man könne sehen, wie die Aufgabe des Instituts in der Breite wie in der Flächenwirkung umgesetzt werde: in den Angeboten der Persönlichkeitsentwicklung wie in den Kulturreisen. Das Haus im Spindeltal sei wie versprochen mit Leben erfüllt worden. Die jetzt vollzogene Kooperation sei „der richtige Weg“ und: „Das Konzept überzeugt“. Daher sage er – und dies auch im Namen von Landrat Stefan Rößle – allen ein herzliches Dankeschön und gratuliere zu diesem Schritt.

In ihren Blick auf die unmittelbare Zukunft sagten Reißer wie Marchadier, dass man als neuen, ersten Impuls Anfang 2015 das Gesundheitsforum der Vhs Donauwörth initiiere. Darin eingebunden sei eine Müttermatinee hier in den Räumlichkeiten der Vhs und ab März 2015 ein wöchentlicher Gesundheitsstammtisch, der im Café Max im Fachärztezentrum Maximilium ausgerichtet werde. „Gemeinsam diskutieren wir bereits über Yoga für Menschen mit Handicap oder auch über Yoga für Migrantinnen und Migranten.“ Und ohne Überheblichkeit versicherten die beiden Frauen: „Die Themen gehen uns so schnell nicht aus“, wobei Doris Marchadier die Ideengeberin sei und Gudrun Reißer die Organisatorin.

Gudrun Reißer hatte für die Yoga-Lehrerinnen eine weiße Rose parat – als Willkommensgruß. Musikalisch abgerundet wurde die Veranstaltung mit einem Konzert von Sabine Bundschuh. Mit Liedern und Texten zum Thema Liebe begab sie sich dabei auf eine Reise um die Welt.


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