Marktforschung: vhs-Image verbessert

ao 5. März 2013

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Er hatte eine gute Nachricht parat, Wilhelm F. Lang, Verbandsdirektor des Bayerischen Volkshochschulverbandes (bvv) mit Sitz in München. Die nämlich, dass sich die Imagewerte der Volkshochschulen deutlich verbessert haben. Gemacht hat er diese Aussage anlässlich der Jahrestagung der Volkshochschulen des bvv-Bezirkes Schwaben, die heuer im Mangoldsaal des FBE im Spindeltal in Donauwörth stattfand. Lobende und anerkennende Worte aber hatten die Vertreter der 25 Erwachsenenbildungseinrichtungen im Regierungsbezirk für das von der Großen Kreisstadt Donauwörth errichtete Forum für Bildung und Energie/VHS-Haus. Oberbürgermeister Armin Neudert betonte nicht nur deshalb bei seiner Begrüßung: „Jede Kommune ist gut beraten, in die Erwachsenenbildung zu investieren.“




Der Volkshochschulverband (bvv) führt seit 1999 in regelmäßigen Abständen eine Befragung der Bevölkerung zum Image der bayerischen Volkshochschulen durch. Bei der Auswertung der im Frühjahr 2013 angesetzten Erhebung bei einer repräsentativen Zahl von Bürger/innen im Freistaat zeigte sich, so bvv-Verbandsdirektor Wilhelm F. Lang, dass „unser Image im Vergleich zu 2009 im Durchschnitt gestiegen“ ist. Mit der Note 1,97 sei sogar die beste Image-Note seit fünf Jahren erreicht worden. Und als wichtigsten Vorteil der Volkshochschule schätzen die Teilnehmer/innen, dass ihnen „eine große Angebotspalette zur Verfügung steht“.

In seiner Begrüßung der Repräsentanten der 25 schwäbischen Volkshochschulen sagte Oberbürgermeister Armin Neudert, dass die Bildung insgesamt einen hohen Stellenwert in Donauwörth habe. Dabei stelle die Vhs ein „ganz unverzichtbares, zentrales Element für die Stadt und die Gesellschaft“ dar. Deshalb sei es sein wie des Stadtrates Ziel gewesen, die Volkshochschule als eigene Schule zu entwickeln und zu fördern. Mittlerweile sei das Spindeltal „ein Zentrum für Kultur und Bildung“ geworden. Die Palette reiche vom Kinderhort bis zur Freilichtbühne.

Doch das schönste Haus nutze nichts, so OB Neudert weiter, wenn es nicht mit Leben erfüllt werde. Dass dies erreicht werde, dafür arbeiteten Geschäftsführerin Gudrun Reißer („ein innovatives Kreativbündel“) und Vorsitzender Paul Soldner überaus engagiert. Letztlich werde damit belegt, dass der Auftrag der Volkshochschulen nicht nur aus der bayerischen Verfassung heraus geleistet werde, sondern dass es sich „um einen Auftrag, der zeitlos ist“ handle.

Stefan Glocker, Chef der Volkshochschule Augsburg, dankte Neudert namens der Vhs-Vertreter für dieses „klare Bekenntnis“. Ein solches tue der Idee der Erwachsenenbildung gut ebenso den Verantwortlichen wenn diese wissen, dass die Kommunen zu diesem Tun stehen.

Verbandsdirektor Wilhelm F. Lang referierte über „vhs-online“/E-Learning, denn die neuen Medien werden das Lernen verändern. Eine der Konsequenzen daraus müsse daher sein, dass das Vor-Ort-Sein der Kursteilnehmer einen echten Zusatznutzen bringen müsse. Oder anders gesagt: Die persönliche Bindung bleibe für die Motivation zentral. Projektleiterin Renate Schiefer von der bvv-Landeszentrale stellte danach das Thema „Alpha Regional“ vor. Denn es gebe über eine Million Erwachsener mit Alphabetisierungs- und Grundbildungsbedarf in Bayern. Mehr als die Hälfte seien Muttersprachler, stünden aktuell sogar in einem Arbeitsverhältnis. Bei dem Projekt geht es darum, die Situation der so genannten funktionalen Analphabet/innen zu verbessern. Schiefer: „Unsere Wissensgesellschaft kann es sich nicht leisten, einen Teil der Menschen links liegen zu lassen …“


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