Kooperationsvertrag: VHS und Stadtbibliothek

ao 1. November 2017

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Sie arbeiten zwar schon lange erfolgreich und eng zusammen: Volkshochschule und Stadtbibliothek Donauwörth. Diese Kooperation wurde nun sogar per Vertrag besiegelt. Unterschrieben im Foyer des FBE/VHS-Haus im Spindeltal. Im Haus fand nämlich eine Tagung des Bayerischen Bibliothekenverbandes statt.




Unter dem Motto „Lernen – Wissen – Bildung“ stand das Mitgliederforum des Bayerischen Bibliothekenverbandes (BBV)im FBE/VHS-Haus im Spindeltal in Donauwörth. Eine Podiumsdiskussion, Vorträge und Präsentationen bildeten dabei, so Kultus-Staatssekretär Bernd Sibler, zugleich Erster Vorsitzender des BBV, „eine bibliotheksfachliche Hauptachse“. Ursula Jaksch, die Leiterin der Vhs Neckarsulm, referierte im Rahmen des Veranstaltungsprogramms zum wichtigen Thema „Öffentliche Bibliothek und Vhs – was trennt und was verbindet uns?“.

Diesem Vortrag folgte die Unterzeichnung des Kooperationsvertrages zwischen Stadtbibliothek Donauwörth und Volkshochschule (zunächst bis 31. Dezember 2019). Bibliotheksleiterin Evelyn Leippert-Kutzner und Vhs-Geschäftsführerin Gudrun Reißer hatten die Details der Vereinbarung ausgearbeitet. Was nun schriftlich fixiert wurde, klappe in der Praxis aber schon lange vorbildlich, wie beide unisono betonten. Reißer wörtlich: „Erst bei der gemeinsamen Formulierung ist uns aufgefallen, wie viel Kooperation wir bereits tätigen und leben, dennoch haben wir uns weitere neue Ziele gesetzt.“

Das Papier wurde dann von OB Armin Neudert und Vhs-Vorsitzendem Paul Soldner unterzeichnet – unter Beifall der Tagungsteilnehmer und von Staatssekretär Sibler.

Die wichtigsten Kernpunkt des Kooperationsvertrages: Auswahl gemeinsamer Kurse (z.B. Vorlesestunden für Kinder, Tablet und E-Book-Reader etc.) – Kursbücher der Vhs für die Benutzer der Stadtbibliothek – Projekt Lerncafé – Angebote von Vhs und Bibliothek für Pädagogentage (z. B. mit Sprachwissenschaftler Prof. Dr. Grzega) – Teilnehmer der Vhs in Integrations- und Alphabetisierungs- sowie in Orientierungskursen werden mit der Stadtbibliothek bekannt gemacht – gegenseitige Verlinkung Vhs und Stadtbibliothek – Pressekonferenzen zu gemeinsamen Aktivitäten – ab 2018: gemeinsame Veranstaltungen/Lesungen/Ausstellungen Vhs und Stadtbibliothek sowie mit dem örtlichen Buchhandel (gemeinsame Werbeprodukte, z.B. Lesezeichen, Flyer).

Wie Vhs-Geschäftsführerin Gudrun Reißer in ihrer Begrüßung hinwies, „sind wir die wohl einzige Volkhochschule, die in einer Burg aus dem 10. bis 13. Jahrhundert sitzt – und dies mitten in der Stadt“. Bei einem Rundgang durch das Gebäude mit Staatssekretär Sibler läuterten ihm Vhs-Vorsitzender Soldner und OB Neudert die erhaltenen und sichtbar gemachten Relikte aus dem Mittelalter. Der Politiker wiederum zeigte sich beeindruckt und gratulierte der Großen Kreisstadt zu dieser Entscheidung.

Ein dickes Kompliment machte auch Jens Renner, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied des BBV in Richtung Gudrun Reißer: „Ihre Vhs hat alles hervorragend organisiert. Wir fühlen uns richtig wohl hier…“

Unsere Bilder zeigen den Bericht in der Donauwörther Zeitung über die Tagung, die Vertragsunterzeichnung sowie den Rundgang von Kultus-Staatssekretär und BVV-Vorsitzenden Bernd Sibler. Sie wurden uns freundlicherweise von Helmut Bissinger zur Verfügung gestellt.


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